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Heute und Damals

Geschichte des Gallahauses

Das Gallahaus, erbaut im 16. Jahrhundert zeichnet sich durch die Bewahrung der traditionellen Bauweise, kombiniert mit dem Luxus der heutigen Zeit aus. Im Jahr 2018 wurden viele Renovierungsarbeiten und Erweiterungen getätigt, für noch mehr Komfort und Wohlgefühl.


Die Besitzer des Gallahauses, Familie Stöckl übernahmen 1976 das Gallahaus, das damals in einer sehr schlechten baulichen Verfassung war. Durch mehrjährige, liebevolle Renovierungen erstrahlte das Gallahaus wieder auf der Anhöhe über Zell im Zillertal als einst zu Zeiten der Adelsfamilie Kraus.


Nach dem zweiten Weltkrieg war das Gallahaus im Besitz der Tauernkraftwerke und diente als Wohnhaus für Angestellte. Diese entschieden sich aus Kostengründen, das Gallahaus zu verkaufen.


Mit dem Ende des Goldbergbaues ging das Gallahaus in den Besitz der Adelsfamilie Kraus über, die es als Landsitz benützten. Zu dieser Zeit hatte das Gallahaus eine Glasveranda und es fehlte das kleine Zuhaus. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Glasveranda und das kleine Zuhaus erbaut.


Das Gallahaus wurde gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts erbaut. Es diente als Knappenhaus für den Goldbergbau. Der damalige Leiter des Goldbergbauwerkes, ein gewisser Herr Galla, war Namensgeber.

 

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Die Sage des Gallahauses

Aus der Zeit des Goldbergbaus rührt eine Sage über den Leiter des Bergbaues. Herr Galla galt als ein recht böser Mensch, der seine Knappen nur wenig gönnte. Er versuchte durch enorme Härte zu den Knappen die Produktivität des Goldbergwerkes zu steigern und war deshalb auch nicht gerade beliebt.

 

Eine alte Frau befand sich gerade auf dem Weg von Aschau in Richtung Zell am Ziller und wollte dort die Siebenuhr-Messe besuchen als ihr das 6-Uhr-Läuten des Kirchturmes verriet dass sie sich wohl in der Zeit vertan hatte. Als sie gerade auf der Höhe des Rohrer-Felsen umdrehen wollte sah sie ein helles, flammendes Leuchten aus Richtung des Gallahauses. Als das Leuchten näher kam erkannte Sie den Herrn Galla auf einem brennenden Wagen und der Kutscher war der Teufel persönlich. Das Teufelsgespann hielt auf den Felsen, der sich dann öffnete und den Herrn Galla mitsamt seinen teuflischen Kutscher verschlang. Die alte Frau erschrak sehr und bekreuzte sich mehrmals, glaubte aber vorerst ein Opfer ihrer Fantasie geworden zu sein.

 

Als sie dann zur rechten Zeit die Messe besuchte verlas der Pfarrer die Sterbensworte für Herrn Galla der überraschend in der Nacht gestorben war.